Geburt
Schon zu Beginn der Schwangerschaft machen sich einige Schwangere Gedanken über die Geburt. Frauen die mit dem ersten Baby schwanger sind haben oft Angst ob sie den Beginn der Geburt, somit die Wehen, merken und richtig erkennen. Die Geburt beginnt mit den Eröffnungswehen oder mit einem Blasensprung. Der errechnete Geburtstermin findet bei nur vier Prozent der Schwangerschaften auch an dem Tag statt.
Der Frau stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung die Geburt zu Erleben. Am Anfang des letzten Drittels der Schwangerschaft sollte man sich den Geburtsort wie ein Krankenhaus, Geburtshaus oder auch eine Hausgeburt überlegen. Eine wichtige Überlegung ist es auch, ob man während der Geburt jemanden zur Unterstützung bei sich haben möchte.
Eine Gebärende Frau kann ihr Kind im sitzen, liegen oder stehen bekommen. Dafür stellen die Krankenhäuser sehr viele Hilfsmittel wie das Romarad, eine Badewanne, Sitzbälle, Gebärstühle und einiges mehr zur Verfügung um die Geburt zu erleichtern.
Jede Frau empfindet den Geburtsschmerz anders. Um den Geburtsverlauf zu erleichtern werden verschiedene Hilfsmittel angeboten. Zusätzlich zur medikamentösen Behandlung werden Alternativen angeboten. Die wichtigsten davon sind Akupunktur, Massagen, Yoga und die oft verwendete Periduralanästhesie.
Ist ein Kaiserschnitt nötig, wird meist eine Spinalanästhesie angewendet. Bei diesem Verfahren wird über eine Kanüle Schmerzmittel in den Rückenmarkkanal gespritzt und macht den Unterleib schmerzfrei.
Nach der Geburt beginnt die Wochenbettbetreuung und wird meist durch eine Hebamme durchgeführt. Ist das Kind zur Welt gekommen wird es wenn es die Mutter wünscht noch vor der Abnabelung an die Brust gelegt. In diesem Augenblick wird das unzerreißbare Band zwischen Mutter und Kind geknüpft.
