Grippe im Anmarsch

Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, wenn sich heimlich und leise eine Grippe anschleicht? Der Kopf schmerzt, der Hals kratzt und meistens fühlt man sich schon Tage vorher, als hätte einen ein Auto überrollt. Vor allem in der kalten Jahreszeit erwischt es einen sehr leicht. Noch dazu, seitdem man in den Lokalen nicht mehr rauchen darf. Wer beim weggehen viel tanzt und dann verschwitzt nach draußen geht, um sich einen Glimmstengel zwischen die Zähne zu stecken, der ist noch gefährdeter eine Erkältung zu bekommen, als andere. Auch wer Kinder hat, die von Schule und Kindergarten die Viren mit nach Hause bringen könnten, sollte gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um sich nicht selbst auch noch anzustecken.

Wer früh genug merkt, dass eine Erkältung oder Grippe im Anmarsch, der hat noch ein wenig Zeit, um einige Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, hilft eigentlich nichts mehr außer den richtigen Medikamenten und viel Bettruhe. Aber so weit muss man es ja gar nicht erst kommen lassen. Man kann sein Immunsystem vorwarnen und fit machen, so dass es die Viren dann letztlich viel schwerer haben, richtig anzugreifen. Oft genug konnte mit den richtigen Tricks und Hausmittelchen schon so manche Erkältung abgewehrt werden. Gerade in der kalten Jahreszeit, in der bekanntlich viele Menschen krank sind, sollte man Orte, an denen sich viele Menschen tummeln, meiden. Hier ist die Ansteckungsgefahr natürlich sehr groß. Oftmals ist es gesünder, ein paar Treppen zu laufen, als sich in den vollgestopften Fahrstuhl zu quetschen, wo die Viren eines Einzelnen gleich viele Anlaufstellen finden.

Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist das Händewaschen. Viren eines kranken Menschen bleiben auf den Gegenständen zurück, die derjenige angefasst hat. Telefone, Türklinken, Schrankgriffe und vieles mehr. Der Erkrankte braucht sich nur kurz bevor er die Tür geöffnet hat, geschnäuzt haben oder in die Hand geniest und schon sitzen die Viren auf seiner Hand und gelangen von dort aus auf die Hände der anderen Menschen und von dort schnell weiter. Deswegen sollte man so oft es geht, seine Hände waschen, am Besten mit Seife. So kann man zumindest einen Großteil der bösen Krankmacher gleich wieder loswerden. Wer mit trockener Haut zu kämpfen hat, sollte dafür Sorge tragen, dass er immer eine Handcreme bei sich hat. Denn zu häufiges Händewaschen kann, vor allem im Winter, die Hände rau und rissig machen.

Gebrauchte Taschentücher, die ein kranker Mensch hat liegen lassen, sind tabu! Außer, man trägt Handschuhe, wenn man sie entsorgen möchte. Natürlich hängen auch an diesen gebrauchten Taschentüchern die Viren und sie sind schneller bei einem angekommen als man denkt. Ist man selbst krank, sollte man gut darauf achten, dass man seine eigenen Taschentücher gut entsorgt und nicht einfach liegen lässt, damit niemand in die missliche Lage kommt, diese Tücher anfassen zu müssen. Übrigens ist es besser, Papier Taschentücher zu verwenden. Selbst Anhänger von Stoff Taschentüchern sollten während einer Erkältung umsteigen auf Papier. Und diese dann auch nach einmaligem Gebrauch wegwerfen. Natürlich muss man sich daran nicht halten. Aber mit solchen Vorsichtsmaßnahmen kann man einer Grippe leichter entgehen.

Wer in einem Büro arbeitet und dort mit vielen Menschen zusammen kommt, der sollte auch noch einige Dinge beachten. Zum Beispiel sollte man sein Büro mehrmals täglich großzügig lüften, damit die Viren hinaus geweht werden. Außerdem ist Lüften auch gut für die Schleimhäute. Wenn die Schleimhäute austrocknen, sind sie viel anfälliger für einen Virenangriff. Außerdem sollte man Geräte, die von vielen Menschen zusammen benutzt werden, immer wieder abwischen. Dafür empfehlen sich zum Beispiel Hygiene- beziehungsweise Desinfektionstücher für den einmaligen Gebrauch. Mit diesen Tüchern kann man immer wieder einmal über Kaffeemaschinen, Drucker, Lichtschalter oder anderem Inventar wischen, das von vielen Menschen benutzt wird. Auch die Türklinken kann man damit reinigen.




Heike Werner